Freiwillige Besuchsdienste

Gera­de in einer Groß­stadt wie Ber­lin ist die Gefahr der Anony­mi­tät oder Ver­ein­sa­mung sehr groß. Die Besu­che der Ehrenamtlichen/​Freiwilligen der Besuchs­diens­te sind Ersatz oder Ergän­zung für fami­liä­re, freund­schaft­li­che oder nach­bar­schaft­li­che Bezie­hun­gen, die nicht mehr (aus­rei­chend) vor­han­den sind. Neben Men­schen mit weni­gen sozia­len Kon­tak­ten wer­den auch kran­ke Men­schen, auch mit erheb­li­chen Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen, besucht. Die Frei­wil­li­gen sind kei­ne Haus­halts­hil­fen und sie erset­zen kei­ne pro­fes­sio­nel­le Betreu­ung. Sie zeich­nen sich dadurch aus, dass sie sich z. B. Zeit für Gesprä­che neh­men, „ein­fach da“ sind, vor­le­sen oder bei der Teil­nah­me am Leben hel­fen.

Wenn Sie besucht wer­den möch­ten, weil Sie sich mehr Aus­tausch, Auf­merk­sam­keit oder gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten wün­schen, neh­men Sie bit­te direkt mit einem Besuchs­dienst Kon­takt auf. Alle Abspra­chen erfol­gen ein­ver­nehm­lich.

Die Ber­li­ner Besuchs­pro­jek­te sind offen für neue Ehren­amt­li­che, die sich bei ihnen enga­gie­ren wol­len. Interes­sierte Frei­wil­li­ge kön­nen sich direkt an die hier vor­ge­stell­ten Besuchs­diens­te wen­den:

Arbei­ter­wohl­fahrt Ber­lin-Mit­te e. V.

Der ehren­amt­li­che Besuchs­dienst »Nach­barn hel­fen Nach­barn« besucht Senio­rin­nen und Senio­ren. Er beglei­tet die­se bei kur­zen Spa­zier­gän­gen, Ein­käu­fen, Besor­gun­gen und Arzt­be­su­chen und steht für Vor­le­sen, Zuhö­ren und Spie­len zur Ver­fü­gung. Hin­zu kom­men Frei­zeit­an­ge­bo­te und Aus­flü­ge im Rah­men von Senio­ren­grup­pen. Auch Men­schen mit Behin­de­run­gen wer­den ber­lin­weit im häus­li­chen Umfeld und im Pfle­ge­wohn­heim besucht. Ziel ist, die Iso­la­ti­on der Men­schen zu durch­bre­chen und ihnen Unter­stüt­zung bei der Bewäl­ti­gung des All­tags zu geben, flan­kiert durch Bera­tungs­an­ge­bo­te von Sozi­al­ar­bei­tern und Rechts­an­wäl­ten.

030 47302112

13089 Ber­lin, Romain-Rolland-Str. 138

www​.awo​-nord​ost​.eu

Kon­takt

Besuchs­dienst »Die Groß­stadt­Ge­fähr­ten«

Die GroßstadtGefährten

Unser Besuchs­dienst rich­tet sich an pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen mit und ohne Demenz in ihrer häus­li­chen Umge­bung und in Pfle­ge-WGs, in denen auch Grup­pen­an­ge­bo­te mög­lich sind. Frei­wil­li­ge Mitarbeiter*innen beglei­ten und besu­chen die Betrof­fe­nen, füh­ren Gesprä­che, unter­neh­men Spa­zier­gän­ge, spie­len Kar­ten- und Gesell­schafts­spie­le, usw. Das bringt Freu­de und Abwechs­lung in den All­tag der Betrof­fe­nen, und ent­las­tung für die Ange­hö­ri­gen. Die frei­wil­li­gen Mitarbeiter*innen besu­chen immer wie­der die glei­che Per­son, wodurch eine ver­trau­ens­vol­le Bezie­hung ent­ste­hen kann.

030 4239973

Uni­on­hilfs­werk – Ambu­lan­te Diens­te gGmbH

10409 Ber­lin, Prenz­lau­er Allee 90

www​.uni​on​hilfs​werk​.de/​b​e​s​u​c​h​s​d​i​e​nst

Kon­takt

Besuchs­dienst des Sozi­al­ver­ban­des VdK Ber­lin-Bran­den­burg e. V.

Logo des Sozialverbandes VdK Berlin-Brandenburg e. V.

Wir besu­chen und beglei­ten im Wohn­um­feld.

In unse­rem Pro­jekt besu­chen und beglei­ten wir jün­ge­re sowie älte­re, bewe­gungs­ein­ge­schränk­te oder hil­fe­be­dürf­ti­ge Men­schen, die noch in der eige­nen Woh­nung leben.

Wir beglei­ten u. a. in den nahe­lie­gen­den Park, zu einer Ver­an­stal­tung oder zum Haus­arzt; wir lesen vor, spie­len Kar­ten oder spre­chen ein­fach mit­ein­an­der über die Din­ge des Lebens.

Die­se Beglei­tung soll­te mög­lichst 2–3 Stunden/​Woche und län­ger­fris­tig sein.

Den zu Besu­chen­den ver­mit­teln wir immer im Wohn­um­feld der/​des Ehren­amt­li­chen, daher ist eine kurz­fris­ti­ge Ver­mitt­lung nicht immer mög­lich.

Beim Erst­ter­min tref­fen sich immer die bei­den Part­ner im Bei­sein einer Mit­ar­bei­te­rin des Pro­jek­tes Besuchs­dienst. Wir stel­len gemein­sam fest, wie gut wir mit­ein­an­der zurecht­kommt und wel­chen Umfang die Beglei­tung haben soll.

030 864910-830

www​.vdk​.de/​b​e​r​l​i​n​-​b​r​a​n​d​e​n​b​u​r​g​/​p​a​g​e​s​/​2​8​4​1​/​b​e​s​u​c​h​s​d​i​e​nst

Kon­takt

Cari­tas-Kon­fe­ren­zen Deutsch­lands Diö­ze­san­ver­band Ber­lin e. V.

Caritas-Konferenzen Deutschlands

Rei­ne Kran­ken­haus­be­suchs­diens­te im Sankt Ger­trau­den-Kran­ken­haus in Ber­lin-Wil­mers­dorf sowie im Sankt Joseph-Kran­ken­haus in Ber­lin-Tem­pel­hof bie­ten viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, dor­ti­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zu hel­fen. Es wer­den klei­ne Besor­gun­gen erle­digt, die Cafe­te­ria besucht oder im Park spa­zie­ren gegan­gen. Am Kran­ken­bett wer­den Gesprä­che geführt, dabei wird auf spe­zi­el­le Wün­sche der Pati­en­ten ein­ge­gan­gen. Die Beglei­tung in seel­sor­ge­ri­schen Ange­le­gen­hei­ten ist mög­lich. Die Ehren­amt­li­chen arbei­ten in einer öku­me­ni­schen Hel­fer­grup­pe mit.

030 66633-1266 & 030 66633-1271

13409 Ber­lin, Resi­denz­stra­ße 90

www​.cari​tas​-ber​lin​.de

Kon­takt

Deut­sche Rheu­ma-Liga Ber­lin e. V.

Rheuma-Liga Berlin e. V.

Sind Sie oft allein zuhau­se? Fehlt Ihnen ein Gesprächs­part­ner?

Wir bie­ten Ihnen einen Besuchs­dienst an, ganz frei­wil­lig und unver­bind­lich.

Unser ehren­amt­li­cher Besuchs­dienst besucht Men­schen mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen, im häus­li­chen Umfeld und in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. Beson­ders wich­tig sind uns dabei der per­sön­li­che Kon­takt und Aus­tausch.

Der Besuchs­dienst bringt Abwechs­lung in den All­tag von Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät. Es wer­den Gesprä­che geführt und Akti­vi­tä­ten wie das Vor­le­sen oder Gesell­schafts­spie­le gespielt sowie klei­ne­re Spa­zier­gän­ge unter­nom­men. Im Rah­men des Besuchs­diens­tes ist ein Besuch pro Woche vor­ge­se­hen.

Die ehren­amt­lich Enga­gier­ten erhal­ten inter­es­san­te und viel­sei­ti­ge Auf­ga­ben, die sich an den Wün­schen der zu besu­chen­den Per­son ori­en­tie­ren.

12107 Ber­lin, Mari­en­dor­fer Damm 161 A

030 322902952

www​.rheu​ma​-liga​-ber​lin​.de

Kon­takt

DRK Kreis­ver­band Ber­lin-Zen­trum e. V.

Die ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des Deut­schen Roten Kreu­zes, Kreis­ver­band Ber­lin-Zen­trum e. V., besu­chen seit 1988 kran­ke und ver­letz­te Kin­der in Ber­li­ner Kran­ken­häu­sern und brin­gen Ihnen so Freu­de und Ablen­kung.

Sie sind da, wenn die Eltern nicht zu Besuch kom­men kön­nen, ein­mal wöchent­lich für 1 ½–2 Stun­den, um mit den klei­nen Patient*innen zu spie­len, zu sin­gen, zu bas­teln und vie­les mehr.

030 34803160

10555 Ber­lin, Gotz­kow­sky­stra­ße 8

www​.drk​-ber​lin​-zen​trum​.de/​a​n​g​e​b​o​t​e​/​k​i​n​d​e​r​-​u​n​d​-​f​a​m​i​l​i​e​/​k​i​n​d​e​r​k​r​a​n​k​e​n​h​a​u​s​-​b​e​s​u​c​h​s​d​i​e​n​s​t​.​h​tml

Kon­takt

Evan­ge­li­sche Drei­fal­tig­keits­ge­mein­de Ber­lin-Lank­witz e. V.
Freun­de alter Men­schen e. V.

Nie­mand möch­te allein und iso­liert leben. Das ist aber für vie­le Men­schen trau­ri­ge Rea­li­tät.

Wir stif­ten des­halb Besuchs­part­ner­schaf­ten zwi­schen Jung und Alt. Frei­wil­li­ge unse­res Ver­eins besu­chen regel­mä­ßig einen alten Men­schen Zuhau­se oder in einem Pfle­ge­heim. Oft ent­ste­hen dabei Freund­schaf­ten, die ein Leben lang andau­ern und aus alten Men­schen wer­den »Alte Freun­de«. Eine Besuchs­part­ner­schaft ist für uns mehr als ein Besuchs­dienst oder eine Alters­be­treu­ung.

030 6911883

www​.famev​.de

Kon­takt

HVD Lan­des­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg KdöR

Der Besuchs­dienst besucht alte Men­schen zu Hau­se, lädt aber auch zu gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten, z. B. Ver­an­stal­tun­gen und Aus­flü­ge ein, um die Lebens­freu­de zu stei­gern. Hilfs­be­dürf­ti­ge wer­den aktiv unter­stützt, z. B. nach Kran­ken­haus­ein­wei­sung. Die all­be­zirk­li­che Kon­takt­pfle­ge erfolgt auch tele­fo­nisch und über Grup­pen. Sor­gen und Sinn­fra­gen kön­nen ange­spro­chen wer­den, die Ehren­amt­li­chen ste­hen dem welt­li­chen Huma­nis­mus nahe.

10179 Ber­lin, Wall­stra­ße 65
030 613904-15 oder -82
www​.huma​nis​tisch​.de/​s​e​n​i​o​r​e​n​-bb
Kon­takt